Umfrage  

Nachdem ich mal wieder über die Preisstrategie zu den Papiertastaturen gestolpert bin habe ich mich entschieden eine kleine Umfrage zu starten, um direkt durch die Kunden herauszufinden welche Preis/Qualitäts-Kombination am besten geeignet ist.

Die Umfrage steht schon, jetzt fehlen nur noch ein paar Leute, die die Umfrage ausfüllen. Wer dabei helfen will unser Produkt zu verbessern, der ist herzlich eingeladen an der Umfrage teilzunehmen. Einfach folgendem Link folgen und ca. 5-10 Min Zeit nehmen :)

Update: Umfrage ist abgeschlossen. Vielen Dank Allen, die teilgenommen haben.


Flash - ActionScript Bibliotheken und APIs  

Eine sehr gute Übersicht zu (fast) allen bedeutenden ActionScript Frameworks und Bibliotheken kann man auf dem “der hess am werkeln” Blog finden. Mit diesen ist es wesentlich angenehmer übersichtlich an größeren Projekten zu programmieren.

Für Flippress werden wir voraussichtlich folgende Frameworks einsetzen:

  • Pixlib :AS 2 - Logging, Data Preloading uvm.
  • Fuse: AS Animations- und Filter Bibliothek
  • robertpenner.com :AS1 und 2 - Easing Animations Klassen für Abbremsen und Beschleunigung
  • amfphp.org :AS2- Flash Remoting API mit PHP
  • swfObject: Javascript zum Einbinden von Flashinhalten in Webseiten
  • swfAddress: deep linking für Flash

Wer sich mehr für Flash interessiert sollte sich auf jeden Fall OSFlash.org anschauen.


Es geht ans Programmieren  

Nachdem wir nun die meiste Planung (Spezifikationen, Lastenheft, Rechtliches, …) abgeschlossen haben und die Grafik steht, geht’s nun ans Programmieren. Dieses Wochenende versuch ich mal das erste (Backend-) Testsystem aufzusetzen. Ich hoffe alle Wordpress-Plugins funktionieren so wie ich mir das wünsche. Ich hab mir vorsichtshalber ein paar Bücher ausgeliehen, da ich vorher noch nie PHP programmiert habe.

Ich denke folgende Punkte werden recht schwierig:

  • Upload & Speichern der Bilder (für die Tastaturen und Tasten)
  • Skalierung
  • Userverwaltung

Ideen-Wettbewerb: PICNIC Green Challenge  

Green Challenge

Heute bin ich über einen interessanten Ideen-Wettbewerb gestolpert: PICNIC Green Challenge. Bei diesem Wettbewerb geht es darum neue Konzepte zu finden, die helfen Treibhausgase zu vermindern/einzusparen. Das Preisgeld kann sich sehen lassen: 500.000,- Euro. Einsendeschluss ist in 6 Tagen, also noch schnell das Anmeldeformular ausfüllen und einschicken.

„The world needs ideas from people like you to help it embrace a greener lifestyle. Invent a product or service that can help to restore the planet’s harmony, and tell us about it by 30 August. You could win €500,000! „


Neues Design  

Wir haben uns dafür entschieden nur den Editor in Flash zu programmieren, die Community selbst wird (zum Großteil) aus Html Seiten bestehen. Auf Grund dieser Entscheidung haben wir das Design nochmals anpassen müssen. Hier ein erster Entwurf für den Editor bestehend auf dem neuen Konzept (Klick für Großansicht):

Klick für Großansicht


Wie Kleinigkeiten alles beeinflussen können  

Nachdem man das Design der Tastatur festgelegt hat – entweder indem ein eigenes gestaltet oder ein bestehendes gewählt wurde - muss dieses auf den Tastatur-Rohling aufgebracht werden. Dafür hatten wir zwei Optionen vorgesehen:

  1. Für einen Aufpreis wird die Tastatur von uns bedruckt und an den Kunden geschickt
  1. Der Kunde kauft sich „Tastaturpaier“, das bereits innen mit der Elektronik bedruckt wurde, dessen Oberfläche jedoch noch wieß ist. Dieses kann er dann in jeden normalen Tintenstrahldrucker einlegen und bedrucken.

Das hört sich alles recht logisch an, es gibt jedoch einen Punkt, den wir lange nicht beachtet hatte der aber unser gesamtes Geschäftskonzept beeinflusst. Es gibt nämlich noch eine dritte Möglichkeit wie man das Design auf die Tastatur bekommen kann:
Anstatt die Tastatur direkt zu bedrucken kann man ja ein normales Blatt Papier bedrucken und auf die Tastatur aufkleben, die Funktionsweise der Tastatur wird dadurch nicht beeinflusst.
Der Knackpunkt an der Sache ist nun, dass der Kunde keine neue Tastatur kaufen muss, wenn er das Design ändern will (einfach ein neues Layout ausdrucken und aufkleben).
Wie man leicht erkennen kann beeinflusst das natürlich recht stark die Anzahl an verkauften Tastaturen. Auch dadurch, dass das einzige „Verschleißteil“ der Tastaturen (die Oberfläche) nun kostenlos ersetzt werden kann und damit die „Lebenszeit“ einer Tastatur steigt.

Wie können wir nun dieses Problem lösen?
Einerseits müssen wir unsere Preisstrategie anpassen, d.h. die Verkaufspreise der Tastaturen leicht erhöhen, und andererseits einen anderen Grund finden, wieso ein Kunde weitere Tastaturen kaufen sollte.


Individualisierung der Tastaturen  

Das zentrale Feature unserer Website wird der Editor sein, mit dem man eigene Tastaturen gestalten und mit Funktionen belegen kann. Das Layout selbst kann man basierend auf bestehenden Vorlagen und Bildern oder mit eigenen Bildern erstellen. In wenigen Schritten soll es jedem ganz einfach möglich sein per Drag&Drop seine Wunschtastatur zu erstellen.


Backend mit Wordpress  

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie man am schnellsten und einfachsten ein Backend für Flippress programmieren kann. Früher oder später werden wir auf jeden Fall unser Backend von 7evenDays, der Communityplattform an der ich gerade arbeite, verwenden. Da diese aber zum einen noch nicht fertig ist zum anderen es auch relativ viel Arbeit bedeutet alles anzupassen, muss eine eigene Lösung für die erste Version von Flippress her.

Nach ein wenig Recherche scheint mir Wordpress, die Blogsoftware aus der auch dieser Blog besteht, ideal geeignet. Es gibt so gut wie für alles ein Plugin das sehr einfach installiert werden kann, und mit ein wenig PHP Kenntnisse (falls ein PHP-Programmierer dies ließt: wir suchen noch ein Teammitglied, der das kann, sonst muss ich das auch noch lernen) kann man so gut wie alles aus Wordpress machen.

Das Ganze sollte dann so funktionieren: Im Editor (Flash) können die User ihre Tastatur erstellen, um diese zu speichern muss der User einen Account anlegen. Für die fertige Tastatur zusammen mit der Beschreibung wird dann in Wordpress ein neuer Post angelegt. Andere User können dann diese Tastatur kommentieren, bewerten und herunterladen/bestellen. Durch die RSS-Feeds von Wordpress ist es zudem auch möglich die Tastaturen zu abonnieren.

Nun zu den einzelnen Punkten, die vom System erfüllt werden müssen:

1. Kommunikation zwischen Backend und der grafischen Oberfläche (Flash/Html)

Klick für Detailinfos

Es gibt bereits einige Beispielseiten, bei denen für eine Flash-Oberfläche Wordpress im Hintergrund arbeitet. Tim Wilson hat das PHP-Script das die Arbeit erledigt veröffentlicht. Mit ein wenig Anpassung sollte das auch für uns funktionieren. Das Script wandelt alle Wordpress-Ausgaben in xml-Files um, die dann von Flash empfangen und verarbeitet werden können. Die genauen Details könnt ihr euch ansehen, indem ihr auf das Bild klickt.

2. Mehrsprachigkeit

Da wir gleich von Anfang an in Englisch und in Deutsch starten werden, benötigen wir ein mehrsprachiges System. Das Polyglot Plugin scheint nach den Erfahrungen von Christian Strang ideal geeignet zu sein.

3. User-Profile

Zur Erweiterung von Wordpress um die nötigen Funktionen (Userbilder, Userverwaltung, Login, Ranking, …) werde ich folgende Plugins verwenden: Get Author Profile / Subscribers-only Plugin / Themed Login Plugin / Rank Plugin / User Photo Plugin / Role Manager

4. Bewertungssystem

Für die Bewertung von Posts (und damit bei uns von Tastaturen) gibt es ein sehr schönes Plugin von Channel-Ai: Star Rating.

5. Shopsystem

Ein gutes und sicheres Shopsystem zu entwickeln wird voraussichtlich die größte Herausforderung. Es gibt zwar einige eCommerce Plugins für Wordpress, welches aber für uns am besten geeignet ist müssen wir noch herausfinden. Als Notlösung könnten wir den Shop seperat aufsetzen, dort würde man dann sein “Tastaturpapier” kaufen und die nötigen Designs & Scripte von der Wordpress-Plattform herunterladen.

6. Abfrage, Suche, Darstellung

Neben den oben genannten wichtigen Funktionen kommen noch einige kleinere Plugins zur Aufbereitung der Inhalte hinzu: Get-a-Post / Head META Description / FeedBurner Stats / Search Pages Plugin / Counterize / Google Analytics Plugin / Lightbox / Batch image uploader


Prozesskonzeption  

Um die Komplexität der Geschäftsabläufe zu überblicken und gleichzeitig Probleme und Schnittstellen, die entstehen können, zu ermitteln, haben wir eine Art Prozesskette erstellt. Diese zeigt, welche zentralen Prozessschritte zwischen Bestellung eines Kunden und Warenherhalt bei einem Kunden bestehen und wo diese durchgeführt werden sollen.

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Als Ebenen haben wir identifziert:

  • Printed Systems, unser Zulieferer für die Tastaturen
  • Wir selbst, einerseits mit unserer Webplattform und andererseits die internen Abläufe
  • Ein externer Dienstleister vor Ort, der das Bedrucken der Tastaturen übernimmt (falls dies nicht vom Kunden gewünscht wird)

Die Farben markieren, welche Schritte zu welchem Grad outgesourct werden können.

  • Rot: Kann bereits von Anfang an nicht von uns übernommen werden
  • Gelb: Outsourcing denkbar (Effizienzgewinn bei großen Mengen)
  • Grün: Keni Outsourcing notwendig/sinnvoll

Wichtig ist uns, die zentralen Schritte selbst beaufsichtigen zu können, da wir nur so die Qualität unseres Angebots und unserer Dienstleistung sicherstellen können. So wird der Bestellvorgang im Webportal von uns selbst überwacht, ebenso der Bestelleingang und der Zahlungseingang. Nicht einfach ist die Frage, ob ein Versand von Produkten erst dann erfolgt, wenn eine Zahlung eingegangen ist. Angesichts der geringen Bestellwerte haben wir uns dafür entschieden, um zunächst auf ein Inkassosystem verzichten zu können: eine Lieferung erfolgt erst nach Zahlungseingang.

Selbstverständlich ist das erst ein erster Entwurf. Dennoch brauchen wir genau das, um eine einheitliche Diskussionsgrundlage zu besitzen. Auch wenn sich der Entwurf weiterentwickelt - das soll er schließlich auch.

Philipp


Die Phase nach dem Gruppen-Brainstorming…  

Jeder kennt das ja, wenn man sich mit ein paar Stiften bewaffnet und sich ein großformatiges Blatt Papier schnappt. Das Brainstorming. Man Kritzelt Schlagwörter auf das Papier und zieht Bezugslinien ein paar Kommentare um eine Idee schnell zu umreißen oder einen Geistesblitz so zu formulieren, dass man sich nachher auch noch dran erinnert. Wenn man sich mal richtig gehen lässt, dann macht das auch richtig Spaß. Alles kommt in einen Topf und man muss erstmal nichts richtig zu Ende denken. Wenn man etwas ausreichend festgehalten hat kommt direkt das nächste dran.

Wenn man nun aber nach einiger Zeit alles was so aufgekommen ist ordnet, dann kann es schon etwas mühsam werden alles so zusammenschreiben, dass es ein großes Ganzes ergibt, bzw. man sich von Sachen getrennt hat, die nach einigem Überlegen doch nicht so rein passt.

Auch bei der grafischen Herangehensweise ist das nicht anders, nur das es vielleicht noch chaotischer am Anfang aussieht und die Konventionen zur schnellen Erfassung der Ideen nicht ganz so genormt sind wie beim Brainstorming mit Schlagworten.
Hier ist es dann doch teilweise nötig die Ideen so aufzubereiten, dass man sie nachvollziehen kann. In der normalen Berufswelt fiele nun diese Phase in den Bereich der Vorbereitung für ein Exposée, welches schon ziemlich weit vorgreift. In einem Team wie unserem kann man aber in jedem Prozess alle mit einbeziehen, da man jetzt nicht um den Auftrag kämpft sondern zusammen etwas auf die Beine stellen möchte.

Es kommt hier einfach darauf an zu sehen was dem Team gefällt und in was für Richtungen man gehen kann, was zu dem Produkt passen könnte. Die Aufgabe später bei diesem visuellen Brainstorming den Ansatz für ein Eigenes zu finden liegt im Aufgabenbereich des Gestaltens. Das Rad ganz neu erfinden geht ja kaum noch aber man kann auf jeden Fall eine eigene Interpretation erzeugen, die mit der eigenen Note ausgestattet dann auch die Essenz des Teams widerspiegelt.

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Einen Ansatz finden ist dann auch nicht mehr weit… nur dann kommt noch die Herausforderung neben ästhetischen Aspekten auch die Funktionalität nicht aus den Augen zu verlieren… Da muss ein Grafiker auch mal etwas zurückstecken… und das scheint gar nicht so einfach zu sein, wenn man mal bedenkt, wie viele “Stilblüten” es doch im Netz gibt, die bar aller Praxisnähe sind.

dazu jedoch später mehr…

Patrick